Das Gold des Gärtners: Wie Kompost den Garten zum Blühen bringt
Kompostieren ist nicht nur gut für den Garten, sondern auch für die Umwelt. In diesem Beitrag zeigen wir, wie einfach es ist, mit dem Kompostieren zu starten!
Mehr erfahren04.06.2025
Im Juni zeigt sich der Garten von seiner schönsten Seite: Rosen blühen in voller Pracht, Blumenbeete leuchten in satten Farben und die ersten Kräuter, Obstsorten und Snackgemüse laden zum Naschen ein. Jetzt ist Hochsaison für Gartenfreunde.
Wer seinem Garten noch mehr Leben einhauchen möchte, setzt auf bienenfreundliche Stauden wie Katzenminze, Salbei oder Sonnenhut – so wird der Garten nicht nur zur Wohlfühloase, sondern auch zur wertvollen Nahrungsquelle für Insekten. Hier kommen die wichtigsten To-dos für den Juni:
Im Juni können Sie späte Gemüsearten wie Mangold, Stangen- und Buschbohnen, Kopf- und Pflücksalat, Lauch, Stangensellerie, Radicchio, Spätkohlsorten und Randen aussäen.
Im Juni ist die beste Pflanzzeit für Kohlgewächse. Weil die Pflanzen Starkzehrer sind, ist eine gute Bodenbearbeitung, bei der Kompost eingearbeitet wird, wichtig. Weil diese eine lange Kulturzeit haben und erst im Herbst und teils im Winter geerntet werden, brauchen die Kohlgewächse relativ viel Platz im Garten.
Wer jetzt Grünkohl pflanzt, wird zur Ernte nach den ersten leichten Frösten mit einem besonders aromatischen Geschmack belohnt, denn die Kälte steigert seinen Zuckergehalt.
Den Boden sollten Sie mit Mulchmaterial abdecken, damit er vor Wind und Sonne geschützt ist. Er verdunstet so weniger Wasser und erwärmt sich weniger stark.
Giessen sollten Sie möglichst am Morgen oder zeitig am Abend. Morgens und abends verdunstet nämlich viel weniger Wasser als tagsüber. Die Blätter trocknen rasch bzw. noch vor der Nacht ab und sind keine Einladung für Schadpilze und Schnecken. Bei Trockenheit im Abstand einiger Tage dafür reichlich wässern - direkt in den Wurzelbereich. Dann gelangt ausreichend Nass bis zu den Wurzeln.
Hungriges Gemüse können Sie jetzt mit Brennesseljauche giessen und stärken.
Bei vielen Kräutern beginnt die Blütezeit im Mai, einige blühen bis weit in den Herbst hinein. Falls dein Kräutervorrat in der Küche reicht, lass die restlichen Pflanzen blühen - schon bald werden sich die Insekten daran tummeln. Das kommt nicht von ungefähr. Das komplexe Zusammenspiel ätherischer Öle, die für den betörenden Duft der Kräuter verantwortlich sind, soll (auch) bestäubende Insekten anlocken. Kräuter wie Kümmel, Bockshornklee oder der Knoblauchhederich sind ideal, da sie nach der Blüte nutzbare Samen liefern.
Kräuter, die krautige Triebe ausbilden, lassen sich bis auf wenige Ausnahmen gut über Stecklinge vermehren. Dazu schneidest du Ende Frühjahr junge, gesunde Triebe von der Mutterpflanze ab. Je nach Pflanze lässt du oben zwei bis drei Blattachsen oder etwa fünf bis zehn Zentimeter stehen und entlaubst den unteren, gleichgrossen Teil. Diesen stellst du in ein Wasserglas und platzierst es an ein helles Fenster. Tausche regelmässig das Wasser aus. Haben sich Wurzeln gebildet, kannst du den Steckling in Substrat pflanzen. Bedecke das Gefäss mit einer Folie, das erhöht die Luftfeuchtigkeit – die Wurzeln sind noch zu schwach, um die ganze Pflanze mit Wasser zu versorgen. Nach zwei bis vier Wochen kannst du die Folie entfernen und den Steckling in Erde topfen.
Schwertlilien und Pfingstrosen sind jetzt verblüht - schneide die Blütenstängel heraus, damit die Pflanze ihre Kraft nicht in die Samenbildung steckt. Anders verhält es sich bei Ein- und Zweijährigen wie Goldlack, Vergissmeinnicht oder Stiefmütterchen: Hier dürfen die Samen ausreifen, damit sich die Pflanzen durch Selbstaussaat vermehren.
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