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Gartenarbeit im Mai: Jetzt geht’s los!

28.04.2025

Im Wonnemonat Mai gibt der Garten richtig Gas – und Sie am besten auch! Nach den Eisheiligen kann endlich nach Herzenslust gepflanzt, gesät und gegraben werden. Ob Blumen, Gemüse oder Kräuter: Jetzt ist die ideale Zeit, um den Garten aufblühen zu lassen. Hier finden Sie die wichtigsten To-dos im Mai auf einen Blick.

Gemüsegarten

Obstgarten

Ziergarten

 
 
Jetzt geht’s los: Säen, pflanzen, vorfreuen! Lassen Sie sich bei uns inspirieren.
Jetzt geht’s los: Säen, pflanzen, vorfreuen! Lassen Sie sich bei uns inspirieren.
 

Gemüsegarten

Der Mai ist der perfekte Monat, um richtig loszulegen. Jetzt können Salat, Blumenkohl, Gurken, Bohnen, Karotten, Zuckermais, Fenchel, Mangold, Randen, Rettich, Radieschen, viele Kräuter wie Dill und Kerbel direkt ausgesät werden.

Auch vorgezogene Setzlinge kommen bald in die Erde: Tomaten, Peperoni, Gurken, Auberginen oder Artischocken dürfen nach den Eisheiligen endlich ins Freie.

Ein Tipp für frühe Erntefreude: Spitzkabis – die erste Kopfkohlart, die im selben Jahr reif wird. Gesät Anfang Mai, ist sie meist schon im September erntereif. Bei dichter Pflanzung bleiben die Köpfe kleiner und sind sogar noch früher bereit für die Küche.

Und wer Vielfalt liebt, darf sich freuen – die Auswahl ist riesig:

  • 30 Sorten Tomaten
  • 14 Sorten Chili
  • 8 Sorten Peperoni
  • Verschiedene Auberginen
  • Artischocken
  • Andenbeeren
  • Stielmangold
  • Gemüsezwiebeln
  • 7 Sorten Gurken
  • 9 Sorten Kürbis
  • Verschiedene Melonen
  • 10 Sorten Zucchetti

Letzte Erbsen-Aussaat

Bis Ende Mai können noch kompakt wachsende Erbsen-Sorten ausgesät werden. Die Pflanzen werden lediglich 30 cm hoch und produzieren viele «normal» grosse Schoten, welche nach etwa 50 bis 55 Tagen erntereif sind. Die Mini-Erbsen gibt es seit Mitte des 19. Jahrhunderts und sind wohl die beliebteste Zwergsorten. Sie eignen sich als Hochbeet- oder Topfpflanzen und sehen auch in einem Blumenbeet top aus.

 
 
Die Artischocke für unsere Gegend! – Ideal im Kübel mit 50 cm Ø oder im Garten für 1 m2  Beetfläche. Attraktive Pflanze mit  mediterranem Effekt. Liebt den wärmsten Platz im Garten und auf der Terrasse!
Die Artischocke für unsere Gegend! – Ideal im Kübel mit 50 cm Ø oder im Garten für 1 m2 Beetfläche. Attraktive Pflanze mit mediterranem Effekt. Liebt den wärmsten Platz im Garten und auf der Terrasse!
 
 

Gemüse Mischkulturen-Tabelle

Das Pflanzen und Säen nach der Mischkulturen-Tabelle ist nur ein Teil davon, wie erfolgreiches Gärtnern funktioniert. Genauso wichtig ist es, die Bodenvorbereitung und Fruchtfolge zu planen. Die richtige Sortenwahl mit Gründüngung, Kappuzinerkresse, Ringelblumen und Tagetes ergänzen. Diese verbessern die Resultate zusätzlich. Hier kannst du die Mischkulturen-Tabelle downloaden:

 Mischkulturen-Tabelle

 
 
Säen Sie im Mai ihr Gemüseparadies direkt ins Beet. Kombinieren Sie beispielsweise Mangold mit Kappuzinerkresse oder Ringelblume. Die Beetpartner vertragen sich gut. Ihr Gemüsebeet wird noch prächtiger, wenn Sie unterschiedliche Mangold-Sorten wählen.
Säen Sie im Mai ihr Gemüseparadies direkt ins Beet. Kombinieren Sie beispielsweise Mangold mit Kappuzinerkresse oder Ringelblume. Die Beetpartner vertragen sich gut. Ihr Gemüsebeet wird noch prächtiger, wenn Sie unterschiedliche Mangold-Sorten wählen.
 
 

Süsskartoffeln pflanzen

Nach den Eisheiligen ist Pflanzzeit für Süsskartoffel-Sorten. Warum sie so beliebt sind? Sie vereinen spektakuläre Schmuckblätter in Purpur bis Gelb mit den Gourmeteigenschaften der nahrhaften, süssen und dank ihrer Inhaltsstoffe auch ausserordentlich gesunden Knollen. Und was viele noch nicht so recht glauben können: Neben den Knollen sind auch die schönen Blätter essbar. Die Blätter aller Süsskartoffeln sind lecker und nahrhaft. Du kannst sie wie Spinat gekocht oder aber auch frisch in Salaten oder Smoothies verwenden.

Auf Balkon und Terrasse lassen sich die Süsskartoffeln extrem vielseitig einsetzen: Als Strukturpflanzen zusammen mit anderen Gemüse- oder Zierpflanzen, als Kletterpflanzen oder auch als Zierhängepflanzen, die über Balkonbrüstungen und Geländer einen wunderschönen Blattvorhang bilden. Im Blumen- oder Gemüsebeet sind sie im Abstand von ca. 30 cm super Bodendecker: Die Blätter füllen problemlos das ganze Beet und unterdrücken jegliches Unkraut. Wer weniger Platz hat, kann die Ziersüsskartoffeln auch als Kletterpflanze an einem Rankgitter oder an Pfählen in die Höhe ziehen.

 
 
Süsskartoffeln lohnen sich doppelt: Ihre farbenfrohen Blätter sind ein Hingucker – und die nahrhaften, süssen Knollen echte Gesundheitsbooster mit Gourmetpotenzial.
Süsskartoffeln lohnen sich doppelt: Ihre farbenfrohen Blätter sind ein Hingucker – und die nahrhaften, süssen Knollen echte Gesundheitsbooster mit Gourmetpotenzial.
 

Tomaten pflanzen

Vor dem Pflanzen sollte der Boden gut gedüngt, gleichmässig feucht aber frei von Staunässe sein. Die Tomatenpflanze bevorzugt einen warmen, sonnigen geschützten Standort. Wichtig für eine gute Ernte ist regelmässiges Düngen, rechtzeitiges Ausgeizen und Aufbinden.

Robuste, ertragreiche Setzlinge aus unserer Gärtnerei sind nur beschränkt verfügbar.

Tomaten-Tipps:

  • Boden gut vorbereiten: Mit Pflanzenkohle können Sie bestehende Tomatenerde wieder auffrischen. Im Freiland: ca. 150-200g pro m2 vor der Anpflanzung einarbeiten. Im Topf: Bis zu 80g pro 10l Topferde beimischen. Wenn Sie frische Sackerde benützen, dann brauchts keine Pflanzenkohle.
  • Geschützten, warmen Standort wählen
  • Achten Sie auf eine gute Nährstoffversorgung, damit die Früchte nicht platzen.

Mehr Tipps zum Anbauen von Tomaten.

 
 
Wildtomaten zeichnen sich durch ihre sehr aromatischen Früchten und einem robusten Wuchs aus. Tolerant gegenüber Braunfäule, auch fürs Hochbeet geeignet. Unsere Sortenempfehlung: 'Rote Murmel'.
Wildtomaten zeichnen sich durch ihre sehr aromatischen Früchten und einem robusten Wuchs aus. Tolerant gegenüber Braunfäule, auch fürs Hochbeet geeignet. Unsere Sortenempfehlung: 'Rote Murmel'.
 
 

Mulchen, schützen und abdecken

Als Vorbereitung für die heissen Sommertage – und um die Bodenlebewesen zu fördern, denen wir gesunde Pflanzen zu verdanken haben – sollten Sie die Gemüsebeete und Zierrabatten gegen Trockenheit mulchen. Dafür kann man problemlos den Rasenschnitt “recyceln”.

Tipp: Das biologische Granulat von Biorga, speichert das Wasser und schützt Pflanzen in Gefässen vor dem Vertrocknen. Wurzeln wachsen in das Granulat ein und nehmen Wasser auf. Spart bis zu 20% des Wasserbedarfes. Pflanzen, welche weniger unter Wasserstress leiden, wachsen besser und sind widerstandsfähiger.

Vor Schnecken schützen
Schneckenbarrieren aus Schweizer Schafwolle erleichtern Ihnen die Anpflanzung im Mai.


 
 
Scheckenbarriere aus Schweizer Schafwolle schützt Ihre Gemüsesetzlinge auf natürliche Weise.
Scheckenbarriere aus Schweizer Schafwolle schützt Ihre Gemüsesetzlinge auf natürliche Weise.
 
 
 

Obstgarten: Apfelwickler-Befall vorbeugen

Wer ab Ende Mai vorsorgt, hat im Sommer kein wurmstichiges Obst. Aber eigentlich ist es kein Wurm, der Äpfel, Birnen, Nashi, Quitte, Aprikose und Baumnuss befällt, sondern die Larve des Apfelwicklerfalters (Cydia pomonella). Die beste Massnahme, einem Ernteausfall vorzubeugen, sind biologische Präparate auf Basis eines natürlich vorkommenden Krankheitserregers des Apfelwicklers. Dieses wirkt hochspezifisch gegen Obstmaden und schont damit Bienen und andere Nützlinge. Das Präparat wird mit Wasser verdünnt und beim Schlüpfen der Larven das erste Mal gespritzt. Abhängig vom Vorjahresbefall sind insgesamt zwei bis vier Behandlungen erforderlich.

Mehr über den Apfelwickler erfahren:

Madex - von Biogarten Andermatt


Der Wurm im Apfel. Anfang Mai mit Brennessel-Konzentrat oder Kali-Cure dritte und letzte Behandlung durchführen.
Der Wurm im Apfel. Anfang Mai mit Brennessel-Konzentrat oder Kali-Cure dritte und letzte Behandlung durchführen.
 

Ziergarten

Den Sommerflor richtig pflegen

Damit Sie den ganzen Sommer über Freude an der blühenden Pracht haben, geben wir Ihnen hier einige wichtige Tipps:

  • Wurzelballen lockern, jedoch nicht zu stark verletzen.
  • Der Wurzelballen sollte feucht und nie ausgetrocknet sein.
  • Qualitativ hochwertiges Substrat verwenden (z.B. Meiers Leichte).
  • Auf die richtigen Kombinationen der Pflanzen kommt es an.
  • Beim Pflanzenkauf auf Platzverhältnisse achten.
  • Bei der Auswahl den Standort berücksichtigen (sonnig/schattig).


Flieder nach der Blüte zurückschneiden

Damit der Fliederstrauch im kommenden Jahr wieder üppig blüht, sollte man jetzt die verwelkten Rispen über dem nächsten Seitentrieb wegschneiden.

Gartenbonsai in Form schneiden

Im Mai wird der frische Austrieb der Formgehölze zum ersten Mal gestutzt. Bei Föhren (Pinus) kürzt man alljährlich im Mai die jungen Triebkerzen etwa auf ein Drittel. Dies geschieht entweder mit einer Schere oder noch besser durch Ausbrechen per Hand. Dann zeigen sich später keine unschönen braunen Nadeln. Zugegeben, eine recht aufwendige Handarbeit, aber so bleiben die Bäume über Jahre schön kompakt und in Form.

Ameisen auf Pfingstrosen

Viele wundern sich über die Invasion von Ameisen an den noch geschlossenen Knospen der Pfingstrosen und fragen sich, was sie dort suchen und ob sie die Blüten beschädigen. Es ist der Zuckersaft, der kurz vor dem Aufblühen aus den Knöpfen der Pfingstrosen trieft, der so verlockend ist. Auskristallisiert entspringt er den Kelchblättern, wo er vor dem Öffnen der Blüten über feine Härchen abgesondert wird und die Blüten verklebt, sodass sich diese gar nicht öffnen. Gerne gibt man dann den Ameisen die Schuld. Dabei sind sie lediglich harmlose Nutzniesserinnen. Die Lust der Ameisen am zuckersüssen Honigtau kennt man auch von deren fürsorglicher Pflege der Blattläuse. 

Grundsätzlich schaden die Ameisen (egal wie viele) der Pfingstrose nicht, und sie sind auch kein Hinweis auf einen Befall mit Blattläusen wie bei anderen Gartenpflanzen. Aber zugegeben, es ist nicht besonders erfreulich, wenn man die durch Ameisen besiedelten Blüten für den Vasenschnitt verwenden will.

Ameisen verscheuchen

Wo es in Blattlauskolonien von Ameisen nur so wimmelt, solltest du Geduld haben und warten, bis sich die Nützlingspopulationen aufbauen und das natürliche Gleichgewicht die Plage von allein auflöst. Zur Beschleunigung dieses Prozesses kannst du auch Nützlinge bei uns kaufen und diese zusätzlich in die Befallsnester aussetzen. Dann verschwinden die Ameisen von allein. Lavendel, Zitronenschalen oder Zimtpulver helfen vorbeugend. Auch Thymian, Kerbel und Farnkraut eignen sich.

Geranien aus eigener Gärtnerei gibt's im Mai in grosser Auswahl. 
Geranien aus eigener Gärtnerei gibt's im Mai in grosser Auswahl.
 
 

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