An meiner Elefantenfusspflanze vertrocknen die Blätter von den Blattspitzen her zum Stamm. Während dieses Prozesses verfärbt sich das Blatt zuerst oliv und ist noch weich, bevor es dann braun und trocken wird. Begonnen hat es an den äussersten, ältesten Blättern. Weder auf der Blattober- noch auf der Blattunterseite kann ich mit dem Auge Schädlinge entdecken. Zuviel Wasser kriegt er nicht, ich giesse alle 1 bis 2 Wochen einmal. Die Pflanzen stehen etwa 1 Meter vom Westfenster (Balkon) entfernt. Was soll ich tun? Hinter diesem Schadbild steckt wohl ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren. Grundsätzlich können wir von physiologischen Störungen ausgehen, vor allem begründet durch den Standortwechsel aus dem Verkaufsgewächshaus in deine Wohnung. Dieser erfolgte vor etwa 2 Monaten gleichzeitig mit dem Jahreszeitenwechsel, denn Mitte September sind wir von der hellen in die dunklere Jahreszeit gewechselt. Das bedeutet: kürzere Tage, weniger intensives Sonnenlicht, vielfach neblig, etc. Der neue Standort – auch wenn er nahe am Fenster ist, denke ich, dass ein allfälliger Vorbau über dem erwähnten Balkon für Lichtmangel sorgen kann – zusammen mit dem reduzierten Winterlicht tragen sicherlich ihren Teil zum Problem bei. Zusätzlich unterstützt der natürliche Blattwechsel das Phänomen. Blätter haben in der Regel eine Lebensdauer von 4 bis 6 Jahren. Danach sind sie verbraucht und müssen von der Pflanze abgestossen werden. Diese Regeneration findet meist nach einem Standort- oder Jahreszeitwechsel statt. Eher knappe Luftfeuchtigkeit kann das Schadbild zusätzlich verstärken. Platziere die Pflanze möglichst nahe am Fenster und reduziere die Wassergaben von Oktober bis März zusätzlich – alle 8 bis 10 Wochen reichen. Von April bis September kannst du die Frequenz wieder etwas erhöhen, und zwar auf alle 6 bis 8 Wochen.