OB BALKON, HOCHBEET ODER GARTEN: MIT EIN PAAR EINFACHEN KNIFFEN WACHSEN TOMATEN KRÄFTIG HERAN UND BELOHNEN IM SOMMER MIT EINER REICHEN ERNTE. Gönne den Tomaten einen möglichst sonnigen Platz in nährstoffreicher Erde. Eine gute Bodenvorbereitung ist die Grundlage für einen ertragreichen Ernteerfolg. Deshalb empfehlen wir vor dem Pflanzen Meiers Stallmist, Hornspäne und Gesteinsmehl unter die Erde zu bringen. Ein spezieller Tomatendünger erfüllt diese Nährstoffversorgung ebenso gut. Diesen jedoch erst kurz vor dem Pflanzen anwenden und nach dem Fruchtansatz nochmals nachdüngen. Ab Mitte Mai kannst du Tomaten pflanzen, jedoch sollten die Temperaturen nachts nicht unter 5 °C fallen. Die Tomaten wachsen am besten an einem regengeschützten Platz, deshalb empfehlen wir die Pflanzung unter einem Vordach oder in ein Tomatenhaus, welches in verschiedenen Varianten in unserer Pflege- und Technikabteilung präsentiert wird. Wenn möglich sollte der Standort alle 2 Jahre gewechselt werden, um Wurzelkrankheiten vorzubeugen. Pflanze veredelte Tomaten nicht zu tief und verwende für die Pflanzung unsere Gemüseerde oder die 'Meiers Biologische'. Mehr über Meiers gute Erden liest du hier. Tomaten kannst du locker an Stäben, Spiralen, Holzpfählen oder Rankgittern befestigen. Wichtig ist eine stabile Führung der Triebe, damit die Pflanzen gut belüftet bleiben. Achte beim Ausbrechen der Seitentriebe (Ausgeizen) darauf, dass keine grossen Wunden hinterlassen werden. Dies wäre ein Eingangstor für Pilzkrankheiten. * Bester Standort: Überdecktes, gut durchlüftetes Tomatenhaus an sonniger Lage. * Achte auf eine regelmässige Wasser- und Nährstoffversorgung, damit die Früchte nicht platzen. * Mulchen schafft gute Bodenstruktur und behält die Bodenfeuchtigkeit. * Bei den Stabtomaten entfernst du zu Beginn der Wuchssaison regelmässig die Seitentriebe. Dies fördert die Fruchtbildung. * Die Seitentriebe werden nur bei unbegrenzt wachsenden Stabtomaten entfernt. Strauchtomaten, Wildtomaten und kompakte Balkontomaten benötigen kein Ausgeizen - oder lediglich das Entfernen von zu dicht wachsenden Seitentrieben. * Mässiges Entblättern unterstützt die Belüftung und das Besonnen der vorhandenen Früchte. * Ab Mitte August kappst du den Haupttrieb im oberen Bereich. So kann die Pflanze ihre Energie in die Ausreifung der noch grünen Tomaten stecken. Unser grösstes Sortiment mit über 20 Sorten vereint gelbe, rote und sogar geheimnisvoll dunkle Früchte - jede Sorte mit ihrem ganz eigenen, unverwechselbaren Aroma. Von kleinen, aromatischen Wildtomaten bis hin zu prachtvollen Fleischtomaten für Caprese, Buschetta oder aromatische Saucen: Hier findet jede und jeder seine persönliche Lieblingssorte. Veredelte Tomaten haben zwei wesentliche Vorteile gegenüber normalen Sorten: Sie sind widerstandsfähiger gegenüber Blattkrankheiten und liefern dank zweier Haupttriebe einen höheren Ertrag. Hierfür werden Wildtomaten als Basis genutzt und dann die aus Samen gezogenen Setzlinge darauf gepfropft. Das kräftige Wurzelwerk der wilden Unterlage sucht in einem weiteren Umkreis im Boden nach Nahrung und Wasser, so dass die Voraussetzungen für höhere Erträge, besonders auch bei biologischer Anbauweise gegeben sind. Wichtig ist, dass beim Pflanzen die Veredlungsstelle auf keinen Fall mit Erde zugedeckt wird. Unsere Tomaten werden in einem spezialisierten Betrieb im Wallis veredelt und anschliessend in unseren eigenen Gewächshäusern in Tann für dich weiterkultiviert und abgehärtet. Wildtomaten zeichnen sich durch ihre 1-2 cm kleinen, sehr aromatischen Früchte und einen robusten Wuchs aus. Oft sind diese Sorten recht tolerant gegenüber Braunfäule und wachsen sogar in mageren Böden. Sie eignen sich ebenso für Hochbeete oder grosse Töpfe. Die Pflanzen werden nicht ausgegeizt und erreichen eine Höhe von bis zu ca. 1.5 m. Unsere Sortenempfehlung: 'Rote Murmel', 'Gelbe Murmel' Unser Tomatensortiment umfasst über 35 Sorten und wurde laufend optimiert, damit wir dir die beste Auslese an Geschmack, Resistenz, Wuchs und Sortenvielfalt anbieten können. Vor allem die Kraut- und Braunfäule (Phytophthora), ist eine weitverbreitete Pilzerkrankung, die Tomaten im Hausgarten befällt und Hobbygärtnerinnen bei einem verregneten und feuchten Sommer frustriert zurücklässt. Setze daher auf robuste Sorten, die für das Freiland geeignet sind. Tomaten, die resistent gegen Kraut- und Braunfäule sind - oft Freilandtomaten genannt, sind speziell gezüchtete oder natürlich robuste Sorten, die deutlich weniger anfällig für den Pilzerreger Phytophthora sind. Besonders in Phasen von regnerisch-kühler Witterung lohnt es sich die Tomatenpflanzen wöchentlich mit Schachtelhalmextrakt zu besprühen, um ihre natürliche Widerstandskraft gegen Kraut- und Braunfäule zu stärken. Ein ausgeglichener Tomatendünger ist wichtig, um Kalziummangel vorzubeugen, welcher zu Blütenendfäule führen kann.