DIE KÖSTLICHEN, UNKOMPLIZIERTEN ERDBEEREN DÜRFEN IN KEINEM GARTEN FEHLEN. ES GIBT EINE VIELZAHL UNTERSCHIEDLICHER SORTEN. GRUNDSÄTZLICH UNTERSCHEIDET MAN ZWISCHEN EINMAL UND MEHRMALS TRAGENDEN. Erdbeeren lieben einen sonnigen Standort und einen humusreichen, krümeligen und nahrhaften Boden mit gutem Wasserabzug. In Bezug auf das Klima sind sie recht widerstandsfähig. IMMERTRAGENDE SORTEN werden idealerweise im Frühling gepflanzt. Von Mai bis Oktober bilden sie Blüten und Früchte – sofern es nicht zu trocken ist, steht einer dauerhaften Ernte nichts im Wege. Der beste Zeitpunkt für einmaltragende Erdbeeren ist ab Ende Juli bis Mitte August. So können sie in Ruhe anwachsen und die Blütenknospen für die neue Saison ausbilden. Auf einer Breite von 120 cm können zwei Reihen angelegt werden. In der Reihe liegt der ideale Pflanzabstand bei 25 bis 30 cm. Wichtig: Das Herz der Pflanze darf nicht mit Erde überdeckt werden – eher etwas erhöht pflanzen. Der Wurzelballen darf höchstens bündig mit der umgebenden Bodenoberfläche abschliessen und darf nicht zusätzlich mit Erde bedeckt sein. Die Pflänzlein nach dem Setzen gründlich wässern! Erbeerpflanzen sind eher Starkzehrerinnen und benötigen zur Kompensation ihrer Fruchtleistung genug Nährstoffe. Etwa drei Wochen nach der Pflanzung empfiehlt es sich daher, pro Quadratmeter etwa 30 g/m2 Beerendünger zu streuen und leicht einzuarbeiten. Weitere Düngergaben von je 30 g/ m2 folgen im März/April und bei Blühbeginn. Ein Unterlegen der Erdbeertriebe mit Stroh im Frühjahr fördert und beschleunigt die Blütenbildung und schützt die Früchte vor Verschmutzung.