Orchideen richtig pflegen
Kurz&bündig | 6., 13., 20. und 28. Februar, 10 & 14 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos
Mehr erfahren12.01.2026
Mit ihren eleganten Blüten sind Orchideen wie Phalaenopsis oder Cymbidium das Highlight in jedem Zuhause – vor allem im Winter. Damit die tropischen Schönheiten jedes Jahr aufs Neue ihre Pracht entfalten, brauchen sie ein wenig Aufmerksamkeit.
Kurz&bündig | 6., 13., 20. und 28. Februar, 10 & 14 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos
Mehr erfahrenGartenkurs | Samstag, 14. und 21. Februar 2026 I 10 - 11 Uhr
Mehr erfahren Orchideen lieben es hell – ein Platz am Fenster ist ideal. Aber Vorsicht, direkte Sonnenbestrahlung, vor allem in den Sommermonaten, ist ungünstig – die empfindlichen Blätter können verbrennen. Ab Mitte Mai können Sie sie auch nach draussen stellen, etwa auf den Balkon oder in den Garten. Die Helligkeit sowie der Wechsel zwischen Tages- und Nachttemperaturen wirken wie ein Frische-Kick. Denken Sie aber daran, sie vor den ersten kühlen Nächten wieder ins Haus zu holen. Und ganz wichtig: Durchzug mögen sie gar nicht!
Die ideale Temperatur hängt davon ab, wie hell die Pflanze steht. In der Regel liegt sie zwischen 15 und 25 °C. Im Winter leiden Orchideen oft unter Lichtmangel. Kombiniert mit einer zu hohen Temperatur fühlen sie sich unwohl. Im schlimmsten Fall werfen sie ihre Blüten ab. Achten Sie also darauf, dass die Raumtemperatur zum Lichtangebot passt. In Winterphasen wäre ein etwas kühlerer Standort um 18°C ideal.
Die Tropenbewohner sind bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 60 bis 70 Prozent am glücklichsten. Besonders in den Wintermonaten sollten Sie die Pflanzen als Massnahme gegen die trockene Heizungsluft regelmässig mit einem feinen Wassernebel benetzen. Ebenfalls hilft es unter den Orchideen, Gefässe mit Wasser aufzustellen, welche durch Verdunstung die Luftfeuchtigkeit etwas erhöhen mögen.
Der grösste Fehler bei der Orchideenpflege? Zu viel Wasser! Statt täglich zu giessen, reicht es, sie im Sommer einmal pro Woche in kalkarmes Wasser zu tauchen – im Winter sogar nur alle ein bis zwei Wochen. Wichtig: Lassen Sie das Giesswasser nicht länger als zehn Minuten im Übertopf stehen.
Von März bis September freuen sich Orchideen alle zwei bis drei Wochen über Orchideendünger. Da sie sehr düngesalzempfindlich sind, sollten Sie nur Spezialdünger verwenden. Während der Ruhezeit im Winter ist die Gabe zusätzlicher Nährstoffe nicht nötig.

2. - 28. Februar │ Orchideen-Vielfalt, Kurse, Wettbewerb & Umpflanzservice
Mehr erfahrenOrchideen dürfen nie in «normale» Blumenerde gesetzt werden. Sie benötigen spezielle Orchideenerde: ein sehr grobkörniges Substrat, dessen luft- und wasserdurchlässige Struktur Staunässe vorbeugt.
Alle zwei bis drei Jahre möchten Orchideen «umziehen». Der beste Zeitpunkt fürs Umtopfen ist das Frühjahr vor dem Wachstumsbeginn. Entfernen Sie faule oder abgestorbene Wurzeln mit einem scharfen Messer oder der Rosenschere. Achten Sie darauf, die alte Erde vollständig vom Wurzelballen abzuklopfen, bevor Sie die Pflanze in das neue Gefäss setzen. Nach dem Umtopfen sollten Sie das Substrat zunächst nur besprühen; nach zwei bis drei Wochen könne Sie die Pflanze wie gehabt giessen oder tauchen.
Tipp: Besuchen Sie uns während den Umpflanztagen im Februar 2026.

4., 6., 18. und 20. Februar - An den Umpflanztagen übernehmen wir das umsetzen für Sie. Der Service ist kostenlos.
Mehr erfahrenNeben den handelsüblichen Gefässen empfehlen wir besonders für Schmetterlingsorchideen (Phalaenopsis) einen lichtdurchlässigen Orchideentopf. Vanda und andere Arten, die ihre Blütentriebe durch den Wurzelbereich nach unten austreiben, fühlen sich in einem Lattenkörbchen am wohlsten. Wählen Sie ein Gefäss, das nur minimal grösser ist als das alte.
Zur Bekämpfung gibt es eine ganze Reihe biologischer Spritzmittel, die auf natürlichen Fettsäuren oder Ölen basieren. Am besten kommen Sie mit den Schadbildern bei uns im Garten-Center vorbei. Wir zeigen Ihnen die besten Methoden für einen dauerhaften Erfolg.
Events
fragen