So pflegen Sie Ihre Zimmerpflanzen richtig
Samstag, 17. & 31. Januar I 10 Uhr & 14 Uhr
Mehr erfahren02.12.2025
Das Jahr neigt sich seinem Ende zu und findet seinen krönenden Abschluss im Weihnachtsfest. Der Garten liegt still und ruhig da. Deswegen richten wir unsere Aufmerksamkeit aufs Zimmergrün – in den Wintermonaten benötigt es besondere Pflege. Aber auch die Kübel im Winterlager dürfen wir nicht vergessen.
Bald stehen wieder Christbäume in Schweizer Stuben. Bei uns finden Sie jetzt eine grosse Auswahl an frisch geschnittenen Bäumen.
Beim Weihnachtsbaum im Topf ist eine gute Pflege wichtig: den Topf möglichst nicht neben der Heizung platzieren und je nach Raumtemperatur alle ein bis zwei Tage giessen. Damit die Nadeln nicht austrocknen, das Bäumchen mit Wasser besprühen. Nach dem Fest so schnell wie möglich wieder zurück ins Freie bringen!
Winterzeit ist Ruhezeit, auch für Zimmerpflanzen. Doch ganz ohne Pflege geht’s nicht. Zu viel Wasser führt zu Wurzelfäulnis, zu wenig lässt die Blätter welken oder abfallen. Das Gewicht des Topfes gibt den besten Anhaltspunkt, ob die unteren Erdschichten noch feucht sind oder eher nicht. Das Gefäss leicht anzuheben ist daher aussagekräftiger als den Finger in die oberste Erdschicht zu stecken. Giessen Sie im Zweifelsfalle lieber sparsam, dafür regelmässig – abgestimmt auf Lichtverhältnisse und Raumtemperatur.
Microgreens, das ist ganz viel Pflanzenpower auf ganz wenig Raum. Die zarten Keimlinge von Kresse, Brokkoli, Rettich, Rande oder Basilikum können Sie auch im Winter auf dem Fenstersims ziehen. Sie brauchen dafür nur flache Schalen mit Abzugslöchern, Aussaaterde, ein helles Plätzchen ohne pralle Sonne – und natürlich das Saatgut. Dicht aussäen und gut feucht halten, idealerweise mit der Sprühflasche. Je nach Art des Saatguts, Licht- oder Dunkelkeimer, bedecken Sie die Samen gar nicht oder nur mit wenig Erde. Nach rund zehn Tagen können Sie die Keimlinge mit der Schere ernten.
Am 4. Dezember ist Barbara-Tag! An diesem Tag werden Zweige von Obstbäumen geschnitten, zum Beispiel von der Kirsche oder Zwetschge, und in eine Vase gestellt. Blühen sie zu Weihnachten auf, bringt das Glück. Der Legende nach blieb der Heiligen Barbara auf dem Weg ins Gefängnis ein Zweig im Kleid hängen. Als sie ihn ins Wasser stellte, blühte er – just am Tag ihres Martyriums.
Wenn Koniferen im Winter plötzlich braun werden, ist der Schreck gross – schliesslich sollen sie gerade in der kalten Jahreszeit für grüne Ruhepunkte sorgen. Woran liegt das?
Immergrüne Pflanzen wie Thuja, Eibe oder Kiefer verdunsten auch im Winter Wasser, und zwar über ihre Nadeln. Das ist grundsätzlich kein Problem, solange der Boden Wasser nachliefert. Ist das Erdreich jedoch gefroren, versiegt diese Versorgung. Kommen Sonne oder Wind hinzu, wird weiterhin Wasser über die Nadeln abgegeben – aber keines kommt nach. Die Folge: Trockenstress. Sichtbar wird er meist zuerst an den Triebspitzen, aber es können ganze Partien der Pflanze davon betroffen. Als Gegenmassnahme hilft das regelmässige, vorsichtige Giessen während frostfreier Perioden, vor allem bei Kübelpflanzen. An exponierten Standorten kann ein schattenspendendes Vlies vorbeugen – es schützt vor zu viel Wintersonne und Wind.
Und wenn nur die inneren Nadeln braun werden, während die Triebspitzen grün bleiben? Das ist kein Grund zur Sorge, sondern der ganz normale Nadelwechsel
Wenn sich die Blätter von immergrünen Pflanzen im Winter einrollen, ist das meist kein Grund zur Sorge. Das ist ihr natürlicher Schutzmechanismus gegen Verdunstung. Gerade an sonnigen, windigen Tagen verdunstet viel Feuchtigkeit über die Blätter – bei gefrorenem Boden kommt aber kaum Wasser nach. Das Einrollen hilft, den Wasserverlust zu minimieren. Sobald es wieder wärmer wird, entfalten sich die Blätter ganz von selbst. Die gerollten Blätter können jedoch auch auf effektiven Trockenstress hinwiesen: Auch im Winter sollten Sie bei frostfreier Witterung ab und zu giessen.
Nasser Schnee kann für Pflanzen eine echte Bedrohung sein. Vor allem Nadelgehölze sind gefährdet, wenn der Schnee durch Tauwetter schwer wird. Die Äste können abbrechen – die Wunden, die dabei entstehen, sind Eintrittspforten für Pilze und Schädlinge. Deshalb die Schneelast regelmässig abschütteln! Bei Bäumen oder Sträuchern in der Nähe von Gehwegen gilt besondere Vorsicht, damit keine Passantinnen oder Passanten gefährdet werden.
Auch im Winter brauchen Kübelpflanzen im Winterlager Aufmerksamkeit. Das heisst: regelmässig für Frischluftzufuhr durch Lüften sorgen – und natürlich giessen. Allerdings nur, wenn die Erde wirklich trocken ist. Giessen Sie nicht zu viel, es könnte zu Wurzelfäulnis führen. Pflanzen, die unter Lichtmangel leiden, bilden sogenannte Geiltriebe – lange, dünne, blasse Triebe. Diese können Sie zurückschneiden. Haben Sie ein wachsames Auge auf Schädlinge wie Schildläuse oder Spinnmilbe.
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