Meiers Obsttage
Freitag, 3. bis Samstag, 4. Oktober von 10 bis 16 Uhr
Mehr erfahren25.08.2025
Himbeeren, Erdbeeren oder Heidelbeeren: Für den Hausgarten gibt es ein herrliches Sortiment an Beerenobst, das nicht nur schmackhaft und gesund, sondern auch sehr pflegeleicht ist. Wenn Sie Ihren Beerengarten sorgfältig planen und pflegen, ist die Freude an feinen Beeren gross – sei es für die Konfitüre, das Kompott oder für den puren Genuss direkt vom Strauch. Möchten Sie einen Naschgarten, der es in sich hat? Hier erfahren Sie die wichtigsten Profitipps.
Erdbeeren sind ein Must-have für jeden Beerengarten. Ihre süssen Früchte begeistern Gross und Klein – und sind die Basis für delikate Nachspeisen und Sirups. Je nach Witterung kommen die Pflanzen im März oder April bis Ende September in den Boden.
So werden Erdbeeren gepflanzt:
Beerenpflanzen brauchen eine ausgewogene Nährstoffversorgung, um gesund zu bleiben und gute Erträge zu liefern. Sichergestellt wird diese durch regelmässige Bodenpflege mit Kompost. Die Verfügbarkeit der nötigen Spurenelemente wird mit Beerendünger sichergestellt. Wichtig ist, dass du den Beerendünger gleichmässig um die Pflanzen herum verteilst, und zwar:
Erdbeeren unterteilt man in einmaltragende und remontierende/immertragende Sorten. Die einmaltragenden – der Name lässt’s erahnen – produzieren nur einmal im Jahr über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen sehr viele Beeren. Im ersten Standjahr entwickeln sie die grössten Früchte, nach drei Jahren lässt der Ertrag nach. Deswegen musst du vorzeitig für den Nachwuchs sorgen, indem du die Ausläufer bewurzelst und in ein neues Beet pflanzt. Immertragende Erdbeeren fruchten die ganze Vegetationsperiode hindurch, allerdings weniger üppig.
Tipp: Knoblauch zwischen den Erdbeerpflanzen schützt sie vor Schadorganismen.
Wie die meisten Rosengewächse sorgen Erdbeeren für Bodenmüdigkeit. Nur dort, wo mehrere Jahre keine anderen Erdbeeren wuchsen, darfst du neue pflanzen. Ansonsten muss der Boden verjüngt und mit speziellen Mikroorganismen belebt werden.
Steht eine Neupflanzung an: Der optimale Zeitpunkt liegt zwischen dem 20. Juli und 20. August. Je früher die Pflänzchen in die Erde kommen, desto besser, denn die Blüten für das Folgejahr werden bereits von August bis Oktober angelegt. Bei späterer Pflanzung fällt die Ernte weniger üppig aus.
Ein Gartenleben ohne Himbeeren ist möglich, aber sinnlos! Wenige andere Beeren sind so köstlich und bekömmlich. Himbeeren enthalten viele Vitamine der B-Gruppe sowie Vitamin C, Mineralstoffe und Antioxidantien – und sind denkbar einfach zu kultivierende Gartenpflanze, die einfach Freude bereiten.
Himbeeren lieben sonnige Plätze mit humusreichem, tiefgründigem und gut durchlässigem Boden. Staunässe vertragen sie gar nicht, deswegen solltest du bei verdichtetem Boden unbedingt den Untergrund lockern. Auf der Anbaufläche dürfen seit mindestens vier Jahren keine Himbeeren gestanden haben, denn Himbeeren sorgen für Bodenmüdigkeit.
Kompost sollten Sie nur im Frühjahr geben, mit Rindenmulch/Grasschnitt können Sie aber das ganze Jahr dünn abdecken. Zwischen den Reihen darf keinesfalls tief gehackt werden. Zur Erhaltung decken Sie den Damm etwa alle 2 Jahre, am besten im frühen Frühjahr, mit einer 5 bis 10 cm hohen Schicht verrottetem Kompost ab. Achten Sie speziell kurz vor der Ernte darauf, dass die Himbeeren gut mit Wasser versorgt sind!
Die heikle Phase bei der Kultur ist die Anwachsphase: Wenn die Himbeerpflanzen aus der geschützten Umgebung des engen Kulturtopfs ins Feiland gepflanzt werden, sind sie anfällig auf den Befall durch Wurzel- und Welkepilzkrankheiten. Erst wenn die Pflanzen 12-24 Monate anwachsen konnten, sind sie “über den Berg” und robust genug, um gegenüber den bodenbürtigen Pilzinfektionen zu bestehen. Ein bewährter Trick ist der Zwischenschritt über einen gröseren Topf: Bevor die Himbeerpflanzen ins Freiland gepflanzt werden, pflanzt man sie temporär in je einen Topf mit 20-30cm Durchmesser. In diesem nochmals geschützten Umfeld gelingt das Anwachsen sicherer. Nach 12-24 Monaten können die erstarkten – weil bereits angewachsenen – Pflanzen dann ins Freiland verpflanzt werden. Dieser Zwischenschritt ist mit etwas Zusatzaufwand verbunden, man vermeidet dadurch jedoch Ausfälle.
Pflanzen in Container können Sie das ganze Jahr über setzen, die beste Zeit ist jedoch August bis Oktober und im Frühjahr.
Heidelbeeren mögen es sonnig bis halbschattig und windgeschützt. Als Moorbeetpflanzen gedeihen sie nur in saurem Boden mit einem pH-Wert unter 5. Weil unsere Gartenböden meist zu kalkhaltig sind, ist deswegen die Anlage eines Moorbeets erforderlich.
So werden Heidelbeeren gepflanzt
Im Frühjahr wird das Moorbeet mit 1 bis 2 cm frischem Torfersatz überdeckt. Nutzen Sie zum Giessen kalkfreies Regenwasser. Das Beet darf nie ganz austrocknen, gleichzeitig darf aber auch keine Staunässe entstehen. Heidelbeeren wachsen langsam und müssen daher in den ersten Jahren nicht geschnitten werden. Später, wenn sie zu dicht werden, können Sie sie während der Winterruhe etwas auslichten, also die älteren Triebe entfernen.

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